Ziele:
Den Auszubildenden soll die Aufnahme sowie der erfolgreiche Abschluss einer Berufsausbildung ermöglicht werden. Um das Ausbildungsziel zu erreichen, bedürfen diese Jugendlichen einer intensiven Betreuung, sowohl hinsichtlich der fachpraktischen und fachtheoretischen Ausbildung, als auch zur Stärkung ihrer Persönlichkeit, um nach Abschluss der Ausbildung in das Erwerbsleben eingeglieder zu werden. Die Berufsausbildung soll nach Möglichkeit nach dem ersten Ausbildungsjahr im Betrieb fortgesetzt werden.
Zielgruppen:
Zur Zielgruppe gehören Jugendliche und junge Erwachsende, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und
- lernbeeinträchtigt sind,
- sozial benachteiligt sind.
Inhalte:
Der Ausbildung liegen die Ausbildungsrahmenpläne der jeweiligen Ausbidungsberufe zugrunde. Die Auszubildenden sollen durch die Vermittlung von Erfolgserlebnissen ermutigt werden, eine tragfähige Lernmotivation zu entwickeln.
Die Auszubildenden besuchen während ihrer zwei-/drei-/dreieinhalb-jährigen Ausbildung die Berufsschule und absolvieren vor der entsprechenden Kammer ihre Abschlussprüfung.
Feste Bestandteile der Ausbildung sind
- Regelmäßiger Stützunterricht in den Berufsschulfächern in Form von Gruppen- bzw. Einzelunterricht
- Aufarbeitung von gravierenden Sprach- und Bildungsdefiziten
- Prüfungsvorbereitung
- Sozialpädagogische Begleitung zur Unterstützung und Hilfestellung bei der Bewältigung individueller Probleme
- Alltagspraktische Förderung z.B. Umgang mit Ämtern, Behörden etc.
- Betriebliche Praktika / betriebliche Ausbildungsphasen
- Erlebnispädagogische Angebote
- Hilfen beim Übergang in betriebliche Ausbildung
- Hilfen beim Übergang in Arbeit und Beschäftigung
Die sozialpädagogische Förderung ist integrativer Bestandteil aller Lernvorgänge.